My Life Is A Journey 3.0

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Back home – zurück zum Alltagstrott?(!)

Nach der Weltreise ist vor dem Alltag – oder besser gesagt wieder mitten drin. Ich wurde oft gewarnt vor der Zeit nach dem großen Abenteuer. Speziell wenn dieses über 1 Jahr dauert.  Sich wieder einzufinden sei schwer. Wieder den vorher so gewohnten Alltag leben, nicht einfach, hieß es. Dann habe ich mir immer gedacht: Kann schon sein, aber für mich ist das kein Problem. Schließlich habe ich mich auch wieder gefreut „nach Hause zu kommen“.

Fast 3 Monate danach sieht das Ganze etwas anders aus. Ich kann die Warnungen jetzt gut nachvollziehen. Es ist doch eine größere Aufgabe als gedacht, zu akzeptieren, dass man nicht alle paar Tage etwas Neues sieht, auf fremde Menschen und Kulturen trifft. Es ist eben nicht ständig „action“. Der berühmt-berüchtigte Alltag holt einen schnell wieder ein. Was per se nichts negatives sein muss. Erschwert wird das Ganze, wenn man, wie ich, auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist. Denn: nach einer Weile fällt einem zu Hause schon ein wenig die Decke auf den Kopf.

Am gravierendsten für mich ist aber die Gefahr, wieder in alte Muster zu verfallen. Unterwegs beobachtet man an sich selbst ein „neues Ich“, quasi Simon 2.0. Wieder in der Heimat ist die Gefahr allerdings sehr groß wieder zu Simon 1.0 downgegraded zu werden. Was meine ich damit? Man ist wieder im gewohnten Umfeld, man verliert ein Stück weit auch wieder diese „Reiseattitude“, die das Backpacking so besonders macht. Ich habe nämlich festgestellt, wie wenig man eigentlich braucht, von diesen vielen materiellen Annehmlichkeiten, um wirklich glücklich zu sein. Das Gefühl von Freiheit, das so ein einfaches Leben vermittelt. Hier scheint alles wieder viel komplizierter. Ich brauche dies ich brauche das…Nein brauchst du nicht! Sich das immer wieder vor Augen zu führen und bewusst zu machen ist für mich die größte alltägliche Aufgabe!

Mein neuer alter Blog

Und dann bleibt natürlich auch die Frage, was machen mit meinem Reiseblog? Reiseberichte gibt es (vorläufig) erst einmal nicht mehr so viele. Also einfach brach liegen lassen und als tolle Erinnerung meines unvergesslichen Jahres nutzen?

Ja und Nein! Die Erinnerungen werden immer dort verewigt sein. Aber Simon 2.0 kann vielleicht ja auch zu Simon 3.0 werden und das Beste aus beiden Welten vereinen.

Also gibt es auf meiner Seite jetzt 2 neue Kategorien (die ich zunächst einmal nur auf deutscher Sprache weiterführe). Als Sportjournalist und infizierter Normade bedienen sie jeweils eine meiner beiden größten Leidenschaften. In der Rubrik ‚Weltreisender‘ will ich in Zukunft immer mal wieder Texte rund um das Backpacking posten. Nicht in dem Stil „meine Packliste“ oder „wo finde ich die günstigsten Flüge“, schließlich gibt es davon schon gefühlte 3 Milliarden andere Blogs. Einfach meine ganz persönliche Sicht über das Reisen oder auch Orte und Kulturen die mir ganz besonders am Herzen liegen.

Die andere Kategorie ‚Leibesübungen‘ soll sich rund um die Welt des Sports kümmern. Das kann von A bis Z alles beinhalten und meinen persönlichen Blick auf das Geschehen widerspiegeln.

Also schaut ab und an mal rein. Zu Beginn gibt es in der Sportrubrik ein Gedicht über mein liebstes Spielgerät, dem Fußball. Das ist mir im Übrigen schon in Australien beim Spazierengehen in den Sinn gekommen. Die Reiserubrik startet mit einem Text zu meiner These: Warum jeder ein bisschen Backpacker sein sollte. 😉

Viel Spaß,

euer Zimbo

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