San Cristobal de las Casas – In den Bergen Mexikos

Erste Nacht im Hostel – müde von der Busfahrt – gemütlicher Abend geplant – natürlich wieder Partytime

Es war mal wieder so weit. Nach der 13-stündigen Busfahrt von Puerto Escondido nach San Cristobal, in der ich kaum ein Auge zu gemacht habe, stand ein gemütlicher Abend am Lagefeuer meines Hostels auf der Agenda. Aber wiedermal haben mir meine „Mitbewohner“ einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ein paar Stunden und einige verrückte australische Trinkspiele später, war dann endgültig Schicht im Schacht und ich bin todmüde ins Bett gefallen. Irgendwie scheint die erste Nacht im Hostel immer gleich abzulaufen… 😀

Verkaterte Bootstour durch den mexikanischen Canyon

Am nächsten Morgen musste ich mich dann um acht Uhr rausquälen. Ziemlich schwerfällig, müde und verkatert brach ich mit meiner Gruppe auf in die Berge nach Tuxtla Gutierrez, um dort eine Bootstour durch den Canyon zu machen. Vorbei an Alligatoren, Vögeln und Wasserfällen konnte man die malerische Landschaft genießen, während eine angenehme Prise ins Gesicht wehte. Nach der Bootstour konnten wir bei einer Tasse Kaffee nochmal den Blick auf den Fluss und den Canyon aufsaugen, bevor es wieder zurück nach San Cristobal ging. Aber seht selbst:

Stadterkundung auf eigene Faust

Am nächsten Tag war eine Stadtwanderung, durch das auf 2100m über dem Meeresspiegel gelegene San Cristobal, angesagt. Das kleine Städtchen (ca.150.000 Einwohner) hat (wie fast überall in Mexiko) viele Kirchen und einige Aussichtspunkte zu bieten. In der Innenstadt findet man viele kleine Kaffees und nette Bars, in denen man einfach nur verweilen und das Treiben beobachten kann.

Wettertechnisch ist es hier schon eine Umstellung zu der tropischen Hitze in Puerto Escondido. Tagsüber ist es sehr angenehm bei 20-25 Grad und kühlem Wind. Nachts wird es aber ziemlich kalt und man ist heilfroh über die Extradecken im Zimmer.

Australisch-israelisch-deutsche-mexikanische Party in der Stadt

Freitag Abend hat sich eine bunt gemischte Gruppe um das Lagerfeuer im Hostel versammelt. Bei Bier und dunklem Rum wurde sich auf die Partynacht eingestimmt. Erster Anhaltspunkt war das „Revolution“ in der Innenstadt. Eine gute Mischung aus Touristen und Einheimischen. Ich habe zwar meine Gruppe aus den Augen verloren habe, hatte den Rest der Nacht aber sehr viel Spaß mit zwei Mexikanischen Touristen aus Guadalajara und Marie aus Deutschland, die ich vorher bereits kennengelernt habe. Meine australischen „Mitbewohner“ sind scheinbar noch bis 7 Uhr Morgens in einen anderen Club weitergezogen.

Chillaxing im Hostel & Bustour nach Palenque

Dementsprechend war es Tags darauf ziemlich ruhig im  Hostel. Alle sind in eine Art Regenerationsmodus verfallen. Ich habe es immerhin geschafft Mittags auf den Markt zu gehen und mir ein leckeres Mittagessen zu gönnen. Zehn Tacos für lächerliche 20 Peso (etwas mehr als 1€). Es war insgesamt ein ziemlich billiger Tag für mich, da ich eine Nacht im Hostel umsonst bekommen habe. So lässt sich das Traveller-Leben genießen 😉

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt – Die geplatzte Bustour

Heute Morgen riss mich dann der Wecker um 4:30 aus dem, gefühlt gerade begonnenen, Tiefschlaf. Um 5 Uhr ging meine Bustour los, zu den Wasserfällen und einer alten Maya-Stätte, ehe ich dann in Palenque abgesetzt werden sollte. So war zumindest der Plan. Doch nach fast 2,5 Stunden warten in der Lobby (ihr erinnert euch, es ist arschkalt hier nachts) und vergeblichen anrufen beim Tourunternehmen, hab ich mich einfach wieder ins Bett gelegt. Weitere 1,5 Stunden später dann der Anruf vom Unternehmen. Irgend ein Problem sei aufgetreten. Um mich kurz zu fassen: nun soll es morgen früh um 4 Uhr! nach Palenque gehen. Ich bin mal gespannt ob es dieses Mal klappt. Zumindest bezahlt das Unternehmen meine Nacht im Hostel, auch wenn ich vom gemütlichen 4er Zimmer in das vollgestopfte 12er Zimmer umziehen muss. Und ich kann später mitzittern, ob Deutschland die EM-Quali unter Dach und Fach bringt…

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