Puerto Escondido – Surferparadies

Puerto Escondido mit Ohad and Jorge

Von Oaxaca an die Pazifikküste, nach Puerto Escondido, bin ich mit meinem israelischen Freund Ohad gereist, den ich in Oaxaca kennengelernt habe. Gemeinsam sind wir im Hostel „Tower Bridge“ eingecheckt. Ein wahrer Glücksfall. Die Leute und der Vibe sind einzigartig. Einen Tag später stieß dann auch noch unser peruanischer Freund Jorge dazu und hat das internationale Dreigestirn komplettiert.

Party in Puerto

tower bridge hostelDie ersten beiden Tage waren wir weitestgehend mit Party beschäftigt, zumindest am Abend. Mittags ist es hier einfach Pflicht an den Strand zu gehen, das herrlich warme Meer und die Sonne zu genießen. Es fühlt sich fast so an als liege man in der Badewanne. Abends war dann Partytime angesagt!!! Als Startpunkt diente die hauseigene Bar im Hostel. Mit Cerveza und „Dirty Mothers“ ging es langsam los, bis das berühmt-berüchtigte „Wheel“ die Stimmung zum kochen brachte. Viel mehr will ich nicht verraten. Nur so viel, einige Kurze wurden aus ungewöhnlichen Positionen getrunken, die Deutschen können einfach am schnellsten Bier trinken und  am ersten Abend habe ich mein Brusthaar verloren… 😉 Die Party wurde dann jeweils an den diversen Strandbars fortgesetzt, wo sich Gringos und Mexikaner auf der Tanzfläche begegnen.

Tower Bridge Hostel

Wie gesagt, wir haben uns alle brutal wohl gefühlt in unserem Hostel. Die Leute hier sind alle total nett und offen und es herrscht eine entspannt gechillte Stimmung. Das Beste, wir haben hier sogar einen Pool in dem man sich regelmäßig etwas abkühlen kann, inklusive einiger denkwürdiger Wasser-Volleyball-Schlachten.

chillaxing @ the hostel

Puerto Escondido

Was gibt es zu der Stadt zu sagen. Zunächst einmal ist es brutal heiß, bei einer ziemlich hohen Luftfeuchtigkeit. Das heisst man schwitzt eigentlich den ganzen Tag. Mein Körper ist mittlerweile übersät von Moskitostichen. Aber trotzalledem, Puerto Escondido ist einfach ein sensationeller Ort um am Strand zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen.

Surfers Paradise

Nicht zu vergessen ist es auch der Surfer Hotspot in Mexiko, mit den besten Wellen. In der Hauptsaison können sie bis zu 20m hoch werden. Nicht umsonst finden hier regelmäßig internationale Surfwettbewerbe statt.

Erste Gehversuche auf dem Brett

In einer solchen Umgebung ist es natürlich Pflicht, sich auch mal selbst auf das Surfboard zu wagen. Vorgestern war es dann soweit und mein Surflehrer Marciel hat versucht mir das Wellenreiten beizubringen. Trotz seiner hilfreichen Tipps sahen meine ersten Versuche nicht wirklich vielversprechend aus. In etwa so wie in Los Angeles, wo ich es auf eigene Faust probiert habe. 🙂 Aber es geschehen ja bekanntlich noch Zeichen und Wunder. Ich durfte tatsächlich noch das triumphale Gefühl erleben, ein paar Wellen aufrecht auf dem Surfbrett zu meistern. Einfach nur der Wahnsinn! Allerdings war ich auch ziemlich kaputt. Die ewige Paddelei geht schon ganz schön auf die Puste…und seit ich meine Reise begonnen habe, ist meine körperliche Verfassung nicht unbedingt besser geworden. 😉

Bayern vs. Dortmund

Am Sonntag Morgen hab ich mir leicht verkatert und erwartungsfroh den Deutschen Classico angeschaut. Über den Ausgang möchte ich hier nicht philosophieren, aber dabei habe ich Kevin und Costa aus Deutschland kennengelernt. Kevin spielt in Hauenstein Fußball, also nicht weit von mir entfernt. Immer wieder muss ich feststellen wie klein die Welt doch ist.

Bus nach San Cristobal de las Casas

Heute Abend um 21:30 Ortszeit reise ich weiter nach San Cristobal, eine kleine Mayastadt in den mexikanischen Bergen. Alle die ich bisher getroffen habe und schon dort waren, schwärmen in höchsten Tönen. Ich bin also mal gespannt was mich erwartet. Auf jeden Fall ein Temperatursturz von um die 10 Grad. Erst einmal heisst es aber die 13-stündige Busfahrt zu überstehen. Bis bald aus San Cristobal!

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