Simon goes to Hollywood

Ja er lebt noch!

Meine Tage in der Traumfabrik Hollywood sind gezählt. Heute geht es weiter nach Mexiko. Dann ist erstmal Cerveza und Tequila angesagt. Ich bin gespannt wie ich mit Englisch und meinen notdürftigen Spanischkenntnissen zurecht komme.

Hollywood

Die letzten Tage war viel los. Deswegen habe ich auch nicht die Zeit gefunden über meine Erlebnisse zu schreiben (bzw. mein Zustand hat dies meistens nicht erlaubt 😉 ) Wo fange ich also am besten an? Zunächst einmal, Los Angeles war die Stadt in den USA in der ich mich am wohlsten gefühlt habe und in der ich mir tatsächlich vorstellen könnte zu leben. Hier gibt es einfach viel mehr Raum als in New York und das Leben ist entspannter. Vor allem an der Küste, in Santa Monica oder noch besser, etwas außerhalb in Malibu, lässt es sich aushalten.

Aber der Reihe nach: Am Sonntag habe ich das Hostel gewechselt und bin von Santa Monica nach Hollywood gezogen. Das Hostel liegt ziemlich zentral am Hollywood Boulevard und war eine ganz andere Hausnummer als meine Bleibe in Santa Monica. Eine bunte Mischung interessanter und teils auch ziemlich verrückter Leute hat sich hier im Innenhof getummelt. Gleich am ersten Abend hab ich dann Frieder aus der Nähe von Stuttgart getroffen und kurz darauf Jojo aus Köln. Was soll ich sagen, es hat einfach super gepasst zwischen uns dreien und ich hab eigentlich die kompletten Tage mit den beiden verbracht.

Walk of Fame - ziemlich unglamourös
Walk of Fame – ziemlich unglamourös
Malibu Beach

Nach einigen erfrischenden Kaltgetränken am Sonntag Abend, ging es am nächsten Morgen nach Malibu. Frieder hatte ein Mietauto, also konnten wir uns bequem auf die knapp 60 Meilen lange Reise machen. Wir sind dann an einem kleinen Strandabschnitt bei Point Mutu, kurz hinter Malibu Beach gelandet. Nach der Beach Time und einem Abstecher zum Hollywood Sign war es wieder Zeit zum Feiern. Per Shuttle ging es nach West Hollywood in ein anderes Hostel, wo Freibier und Stand-Up Comedy auf dem Plan stand. Als das Freibier leer war sind wir dann noch in eine Bar weitergezogen. Mit dem stärksten Gin Tonic den ich jemals getrunken habe. 🙂

Filmstudio Tour

Leicht verkatert haben wir Drei uns am nächsten Tag zu einer Filmstudio Tour aufgemacht. Dieses Mal alles zu Fuß, und gleißender Sonne. Auszuhalten war das nur mit etwas kühlem Gerstenwasser, stilecht aus dem Starbucks-Becher mit Strohhalm. In den USA ist es ja bekanntlich verboten in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken.

Downtown L.A.

Jojo musste Abends leider ihren Flug auf die Fijis antreten (da gibt’s natürlich schlechteres ;)). F-Rider, wie Frieder auch genannt wird und ich mussten Downtown L.A. also alleine erkunden. Erster Stop war eine Whiskey Bar, wo man der Legende nach mit etwas Glück den ein oder anderen Hollywood-Star begaffen kann. Wir haben leider niemanden gesehen den man kennen musste, der Whiskey war aber sehr lecker. Zum krönenden Abschluss wollten wir dann noch in einen Club. Allerdings war das Dienstagabend in Downtown L.A. schwieriger als gedacht. Letztendlich sind wir in einer Bar/Club auf der Dachtrasse eines Hotels gelandet. Preis für einen doppelten Gin Tonic: 24$. Bei dem Schnäppchen haben wir natürlich gleich zugegriffen. 😉

Griffith Observatory & Surfen in Venice Beach

Wieder leicht verkatert haben wir am nächsten Tag den tollen Blick auf die Stadt vom Griffith Observatory genossen, bevor es weiter ging zum Venice Beach. Spontan haben wir uns ein Surfboard geliehen und ich habe meine ersten Versuche auf dem Brett gewagt. Leider muss ich sagen, dass ich ziemlich talentfrei bin. 🙂

Abends gab es bei uns im Hostel wieder Freibier und eine Karaokenacht. Allerdings hieß es für mich am nächsten Tag um 5 Uhr aufstehen und ab zum Flughafen. Mexico City ruft, Yihaaah!

view from Griffith Observatory to cloudy L.A.
View from Griffith Observatory on cloudy L.A.

Surf in USA

La ciudad de Mexico

Mittlerweile habe ich die erste Nacht in Mexiko hinter mir. Nach dem einchecken im Hotel ging es gleich weiter zu Mario, mit dem ich in Deutschland zusammen Fußball gespielt habe (TSV Reichenbach) und der hier in Mexiko studiert. Eigentlich in Guadalajara etwas weiter nördlich von Mexico City. Bis Samstag ist er aber zufälligerweise in der Hauptstadt, auf einer Art Unifahrt durch das Land.

Nur der TSV! Mario & I
Nur der TSV! Mario & I

So ein zufälliges Treffen muss natürlich gefeiert werden. Mit ordentlich cerveza und dem ein oder anderen Tequila. Heut morgen hab ich dann auch gleich das Frühstück verpennt..

Meine Fahrt mit der U-Bahn vom Flughafen in die Innenstadt war auch ziemlich spannend. Trotz der Warnungen der Taxifahrer (die Fahrt mit dem Taxi kostet ca. 20 US $), habe ich mich in die Metro gewagt. Es gab zwar ein ordentliches Gedränge, weil die Bahnen ziemlich überfüllt sind, allerdings hat die Fahrt auch nur 70 Cent gekostet.

Pyramiden in Teotihuacan

Morgen mache ich einen Ausflug zu den Pyramiden von Teotihuacan. Fragt mich nicht wie man das ausspricht. Ich habe eh schon gestern Abend gemerkt, das es ziemlich schwer werden wird mit meinen nicht vorhandenen Spanisch Kenntnissen. Sonntag geht es dann ins Aztekenstadion zum Spiel CF America gegen Guadalajara.

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